Archiv für den Monat Mai 2013

Bloß kein Katzenjammer

Das Wetter ist zum Heulen, trotzdem präsentieren wir unseren Look-of-Spring heute am letzten Tag des meteorologischen Frühlings.

Warum unsere Schränke immer weiter mit Leo- oder Tigerprints gefüllt werden? So ganz geheuer ist uns das ja auch nicht, aber irgendwie hat sich unser Trendinstinkt in Jagdinstinkt umgewandelt.

Mittlerweile reichen uns die Leo-Loafers nicht mehr aus, die Großkatze muss auch großflächig her! Nicht umsonst heißt es ja Catsuit!

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Catsuit: Belounged

Blazer: Miu Miu

Clutch: Burberry

Brille: Chanel

Kette: Max Mara

Slings: Swinging London

Shopping in Paris

Leider hat das schönste Kaufhaus der Welt, die Samaritaine, immer noch nicht geöffnet. Jedes Mal, wenn wir in Paris sind, begeben wir uns erwartungsvoll an die Pont Neuf, um zu sehen, was sich in/um die Samaritaine tut. Mittlerweile wurde dort ein Plakat aufgehängt, welches besagt, dass dieses Kaufhaus wiederbelebt werden soll (wussten wir doch schon!), dass aber die Stadt Paris sich nicht als Museum sieht und deshalb nicht einfach renoviert und wieder eröffnet. Alles klar?

Es bleibt weiter spannend. Als Zeitraum bis zur Wiedereröffnung wurden noch ca. zwei Jahre angegeben. Wo bitte bleibt Herr Berggruen;-))?

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Naja, dann eben zu Colette. Obwohl sich dieses kleine Kaufhaus sehr unetabliert und independent darstellt, ist es mittlerweile natürlich eine Institution. Kollektionen von Proenza Schuler, Missoni und das derzeit unvermeidliche Label Céline sind dort zu bewundern und erstehen.

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Trendynizer schnupperte sich lieber durch die Frageranceabteilung im Untergeschoss. Ein (noch) nicht in Deutschland erhältlicher Duft ist unser absoluter Favorit.

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Das Modehaus Carven erlebt derzeit unter dem neuen Designer eine nicht vermutete Renaissance! Dabei war Madame Carven  in den 40-er Jahren des letzten Jahrhunderts ihrer  Zeit voraus. Die Pariserin gründete 1945 ihr Label, interpretierte die Haute Couture komplett neu, mischte sie mit einer Prise Unbeschwertheit und verhalf ihr zu ungewohnter Frische. Ihr Konzept, Luxus zugänglicher und High Fashion alltagstauglicher zu machen, ist derart zeitgemäß, so dass Guillaume Henry – ehemals Chefdesigner von Givenchy – es einfach nur in die Neuzeit übersetzen musste. Touché!

Terndynizer hat sich sofort in den Duft verliebt, der diese leichte Eeleganz widerspiegelt. Auch die Kolleginnenn von Les Mads berichten aktuell darüber, ein Link, dass wir wohl nicht alleine sind mit unserem Geschmack.

Trend (im) Pigalle

Was liegt näher, als Trends im Trendviertel zu zeigen? Im Falle von Paris ist das  upcomming Viertel das Pigalle. SoPi als Abkürzung für South Pigalle und als Anspielung auf Soho gilt als neues Quartier á lá Bobo. Das einstige Rotlichtviertel wurde lange Zeit dominiert von Établissements wie das Moulin Rouge und damit von den Touristenströmen und wenig einladend. Aber wie das so ist in großen Städten, entdeckt die Bohème nach und nach neue Viertel für sich und macht sie lebenswert. Bis dann die Investoren und Sanierer kommen und den Trend für sich nutzen, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Trendynizer wurde also zur Herbst-/Winter-Kollektions-Premiere ins Cigalle (im Pigalle) eingeladen. 1887 als Cabaret geöffnet, hat das Theater viele Wandlungen als Bühne, Kino und Club hinter sich. Auf alle Fälle une place très parisienne, um kommende Kollektionen zu zeigen. Leider wurde das Innere des Cigalle stilgerecht ins Rotlicht getaucht, so dass uns das Fotografieren kaum gelang. Ein paar wenige Eindrücke:

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Dafür die Beschreibung der wichtigsten Trends für die Saison Herbst-/Winter 2013/2014:

– viel Bling-Bling (gerne auch tagsüber)

– schöne satte Farben wie Cognac und Karminrot

– Muster (auch allover) bleiben stark

– sehr viel Schwarz-Weiß

– ganz viel Leo

Wir sichten jetzt erst mal – die zum Glück mitgelieferte – Presse-CD und werden dann weiter berichten.

Á bientôt!

Mesdames Messieurs, le disk-jokey est de retour

Was macht das Pariser Nachtleben?

Erste, geliebte Anlaufstation – trotz der vielen Jahre des Bestehens: die BuddhaBar. Mittlerweile eine Legende, die in vielen Ländern Dependancen besitzt, das Original steht aber immer noch in Paris.

Entspannende Musik und wer möchte auch Essen, so fängt man den Abend in Paris stilvoll und relaxt an. Das einzige Manko: Die Getränkekarte ist für Liebhaber von Wodkadrinks und anderen Klasikern eine echte Enttäuschung. Trendynizer interessierte sich ohnehin mehr für den Sound, der an diesem Abend von DJ S.J. (leider nicht von Ravin) kam.

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Zweite Station ist der unglaubliche SilencioClub in der Rue Montmartre, weil ab 24 Uhr auch Nichtmitglieder Zugang haben. Das Innere gleicht einer Goldgrube und dies im doppelten Sinn: Gelbliches Schummerlicht, jede Menge reflektierendes Metall an den abgerundeten Decken, eckige Designer-Sessel sowie verschiedene Barbereiche. Man muss unzählige Treppen hinuntergehen, um in diese Location zu gelangen.

US-Regisseurs David Lynch hat zwei Jahre damit verbracht diesen Club zusammen mit einem Designerteam  zu entwerfen. Die Musik hebt sich ebenso vom Mainstream deutlich ab. Habt Ihr genügend Kleingeld? Dann könnt Ihr das Silencio mieten, so wie es Chanel, Hermes oder Balenciaga schon getan haben. Derweil haben wir für Euch die (eigentlich verbotenen!) Fotos zum Träumen:

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Zum guten Schluss noch ein Besuch zu einem der vielen Openings im berühmt-berüchtigten VIP-Room Theatre in Paris.

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Nach der Lynch-Kulisse erscheint der VIP-Room aber als ein Bote aus vergangner Zeit, in der mehr als halbseidenes Publikum sich selber bei Champagner feiert. Alles irgendwie Deja-Vu und für Trendynizer der verzweifelte Versuch, es dem VIP-Room in Cannes nachzutun. Dieser ist natürlich und gerade derzeit – also zu den Filmfestspielen- dernier crie.

Bonjour et Bienvenue

Endlich wieder: Paris!

Trendynizer reiste in die Capitale, um an einer Präsentation teilzunehmen und die neuesten Clubs und Restos unter die Lupe zu nehmen.

Aber von Anfang an:

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Futurismus im neuen Terminal 2F

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Paris steht fest im Zeichen der organischen Formen, wie wir weiter zeigen werden. Das neue Terminal zeigt sich in Annäherung an die Capsule-Formen, die es an vielen weiteren Stellen der Stadt zu sehen gibt. Daraus entstehen die wunderbaren Spannungsfelder zwischen Alt und Neu, die diese Stadt so einzigartig machen.

Trendynizer liebt besonders das Nebeneinender am Beispiel der Operá, das mit seinem neuen Restaurant dieses Gegensatzspiel par excellence betreibt:

Opera

Auf der Rückseite der wunderbaren Kulisse der Operá befindet sich seit einiger Zeit – das von den Parisern mit Spannung erwartete – neue Restaurant. Wir haben es natürlich ausprobiert und können es in jeder Hinsicht empfehlen. Das Design ist bis ins kleinste Detail durchdacht und schafft es, trotz Modernität eine herrlich warme Atmosphäre zu kreieren. Wenn man die Kellner noch ein bisschen in der Geschwindigkeit des Auftragens drosselt, kann man einen unglaublich entspannten Abend in einer tollen Kulisse erleben. An der Küche gibt es nichts auszusetzen – im Gegenteil- die Qualität der Speisen ist dem Ambiente würdig.

Rest. Opera

Essen mit Ausblick

Rest.Opera

Opera3

Bon Apetit!