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Mesdames Messieurs, le disk-jokey est de retour

Was macht das Pariser Nachtleben?

Erste, geliebte Anlaufstation – trotz der vielen Jahre des Bestehens: die BuddhaBar. Mittlerweile eine Legende, die in vielen Ländern Dependancen besitzt, das Original steht aber immer noch in Paris.

Entspannende Musik und wer möchte auch Essen, so fängt man den Abend in Paris stilvoll und relaxt an. Das einzige Manko: Die Getränkekarte ist für Liebhaber von Wodkadrinks und anderen Klasikern eine echte Enttäuschung. Trendynizer interessierte sich ohnehin mehr für den Sound, der an diesem Abend von DJ S.J. (leider nicht von Ravin) kam.

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Zweite Station ist der unglaubliche SilencioClub in der Rue Montmartre, weil ab 24 Uhr auch Nichtmitglieder Zugang haben. Das Innere gleicht einer Goldgrube und dies im doppelten Sinn: Gelbliches Schummerlicht, jede Menge reflektierendes Metall an den abgerundeten Decken, eckige Designer-Sessel sowie verschiedene Barbereiche. Man muss unzählige Treppen hinuntergehen, um in diese Location zu gelangen.

US-Regisseurs David Lynch hat zwei Jahre damit verbracht diesen Club zusammen mit einem Designerteam  zu entwerfen. Die Musik hebt sich ebenso vom Mainstream deutlich ab. Habt Ihr genügend Kleingeld? Dann könnt Ihr das Silencio mieten, so wie es Chanel, Hermes oder Balenciaga schon getan haben. Derweil haben wir für Euch die (eigentlich verbotenen!) Fotos zum Träumen:

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Zum guten Schluss noch ein Besuch zu einem der vielen Openings im berühmt-berüchtigten VIP-Room Theatre in Paris.

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Nach der Lynch-Kulisse erscheint der VIP-Room aber als ein Bote aus vergangner Zeit, in der mehr als halbseidenes Publikum sich selber bei Champagner feiert. Alles irgendwie Deja-Vu und für Trendynizer der verzweifelte Versuch, es dem VIP-Room in Cannes nachzutun. Dieser ist natürlich und gerade derzeit – also zu den Filmfestspielen- dernier crie.

Bonjour et Bienvenue

Endlich wieder: Paris!

Trendynizer reiste in die Capitale, um an einer Präsentation teilzunehmen und die neuesten Clubs und Restos unter die Lupe zu nehmen.

Aber von Anfang an:

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Futurismus im neuen Terminal 2F

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Paris steht fest im Zeichen der organischen Formen, wie wir weiter zeigen werden. Das neue Terminal zeigt sich in Annäherung an die Capsule-Formen, die es an vielen weiteren Stellen der Stadt zu sehen gibt. Daraus entstehen die wunderbaren Spannungsfelder zwischen Alt und Neu, die diese Stadt so einzigartig machen.

Trendynizer liebt besonders das Nebeneinender am Beispiel der Operá, das mit seinem neuen Restaurant dieses Gegensatzspiel par excellence betreibt:

Opera

Auf der Rückseite der wunderbaren Kulisse der Operá befindet sich seit einiger Zeit – das von den Parisern mit Spannung erwartete – neue Restaurant. Wir haben es natürlich ausprobiert und können es in jeder Hinsicht empfehlen. Das Design ist bis ins kleinste Detail durchdacht und schafft es, trotz Modernität eine herrlich warme Atmosphäre zu kreieren. Wenn man die Kellner noch ein bisschen in der Geschwindigkeit des Auftragens drosselt, kann man einen unglaublich entspannten Abend in einer tollen Kulisse erleben. An der Küche gibt es nichts auszusetzen – im Gegenteil- die Qualität der Speisen ist dem Ambiente würdig.

Rest. Opera

Essen mit Ausblick

Rest.Opera

Opera3

Bon Apetit!